WeltBeat

MusicLover – die Internationale des guten Musikgeschmacks
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    Februar 9th, 2011jeanAllgemein

    Dem größten isländischen Vulkan Katla ist das neue Album der Amsterdam Klezmer Band gewidmet. Und einen Vulkan von Spielfreude ließen sie am 31.1.2011 im Amsterdamer Paradiso hochgehen, als sie ihren Fans das gesamte neue Repertoire vorstellten. Das niederländische Musikfernsehen, dutzende von Journalisten, die Familien und Fans dieser musikalischen Haudegen machten den Abend zu einem unvergesslichen Ereignis. Eine Tour durch Deutschland folgt im März/April. Das Frankfurter Konzert wird von mir präsentiert: 8.3. Amsterdam Klezmer Band zum zweiten Mal in der Frankfurter Batschkapp.

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    Dezember 9th, 2010jeanAllgemein

    Gestern war Erstsendung meines Radioprogramms, das auf das Jahr 2010 Rückschau hält. Unter Globalwize findet ihr die Playlist mit allen Informationen zu den einzelnen Titeln. Es war ein gutes Jahr auch wenn ein Genre, das mir am Herzen liegt, geschwächelt hat: Es gab wenig wirklich interessante Reggae-Produktionen (Danke an Fat Freddy’s Drop für DAS Album des Jahres). Dafür gab es wieder ein Fülle von superben Wiederveröffentlichungen afrikanischer Musik und auch der Pop sprengte wieder einmal Grenzen. Wer heute Weltmusik für ein Genre minderer Qualität hält, hat’s einfach nicht begriffen und erweist sich als Reaktionär: Féloche, Hindi Zahra, The Soul Jazz Orchestra und live: Gorillaz & Shantel haben wieder Standards der interkulturellen popmusikalischen Grenzüberschreitung gesetzt.

    Ein weiteres Highlight des Jahres wird sicher das Konzert von Senor Coconut am 22.12. in Frankfurt – mehr Infos und ein ganz spezielles Angebot für MusicLover findet ihr hier.

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    September 25th, 2010jeanAllgemein

    pn_ Was aber versteht man unter Weltmusik genau?

    jt_ Kurz und knapp würde ich das so zusammenfassen. Weltmusik bezeichnet erstens lokale, traditionelle Musikformen und mündlich überlieferte Kulturen. Zum zweiten sind das die zeitgenössischen Formen, die sich aus diesen Traditionen entwickelt haben. Und drittens die Begegnung von Musikern aus West, Ost, Süd und Nord.

    pn_ Was war und ist dein Antrieb, dich mit diesem Thema zu beschäftigen. Ist es der Wunsch musikalisches Neuland zu entdecken oder siehst du dich als musikalischer Entwicklungshelfer?

    jt_ Als ich Anfang der 80er Jahre angefangen habe, Musiker aus Afrika und der Karibik hier zu uns zu holen, stand unsere Arbeit unter dem Motto Entwicklungshilfe ins Herzen Europas zu tragen. Also eine umgekehrte Entwicklungshilfe zu leisten und diese Musik und Energie zu uns zu bringen, auf das die Menschen bei uns ein wenig lockerer werden. Dabei mussten wir von Anfang an zwei Bilder korrigieren. Die Wahrnehmung von Afrika als dem Land des Hungers und der Kriege und dieses typische Helfersyndrom, das nach dem Motto funktioniert: “Wir gehen zu diesem Konzert hin, um den armen Menschen zu helfen.“

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